Verfasst von: blogteamstadtbuecherei | 25. April 2017

Book up! Nr. 14 – Kartenschrank

Manchmal … aber nur manchmal! … gibt es Bücher, die nicht mehr ganz den aktuellen Vorlieben entsprechen. Oder dem aktuellen Stand der Forschung, sollte es sich um ein Sachbuch handeln. Da steht man dann, veraltete Bücher im Regal, den Altpapierkorb in der Hand, und zögert. Ein Buch ist ein Kulturgut, das wirft man doch nicht so einfach weg! Könnte man da nicht vielleicht noch etwas daraus machen?

Doch. Könnte man. Und was man alles könnte!

Heute: eine alte Karte des Ruhrgebiets verschönert eine Kommode.

Das Projekt, das ich heute vorstelle, ist schon ein bisschen älter und wurde ursprünglich 2015 auf meinem privaten Blog vorgestellt. Damals wusste ich noch nichts von meiner zukünftigen Book up!-Kolumne. Aber das verschönerte Sideboard gefällt mir auch nach zwei Jahren noch so gut, dass ich es gerne noch einmal zeige. Es geht um diese Kommode:

Kartenschrank vorher

Die Kommode durften wir beim Umzug einer Bekannten übernehmen. Sie passt prima vor die Wand im Wohnzimmer, aber leider nicht gut zum Fußboden, und in die Jahre gekommen war sie auch.

Ebenfalls in die Jahre gekommen war eine große Karte des Ruhrgebiets, die ihren Weg aus einem Vermessungsbüro über zwei Keller und eine Garage bis in meine Finger gefunden hat. Ein Vorher-Bild kann ich leider nicht zeigen. Aber nach der erfolgreichen Kombination beider Zutaten plus weiße Farbe war dies das Ergebnis:

Kartenschrank nachher

Die Karte war, wie man sieht, nicht groß genug für die komplette Breite. Dafür ist auch nicht nur das Ruhrgebiet drauf – die große Ansiedlung links unten ist Düsseldorf! Ich habe es ein bisschen bedauert, dass Bochum sich an der Rückwand hinter dem Regalboden rechts versteckt, aber das Ruhrgebiet zerschneiden war schon ein komisches Gefühl. Es auch noch neu anzuordnen wäre mir zuviel gewesen. 😉

Um vom Vorherbild zum Nachherbild zu kommen, wurden alle Einzelteile der Kommode abgeschliffen und weiß lackiert. Die Karte wurde ausgemessen, in möglichst passende Teile zerschnitten und mittels Tapeten-Spezialkleber auf der Kommode fixiert. Zum Abschluss die Kartenteile mit „Elefantenhaut“ (Tapetenschutz heißt es offiziell) versiegeln und die Übergänge zwischen Papier und Holz ein letztes Mal lackieren, um mögliche offene Kanten zu verschließen. Ach so, und neue Knäufe habe ich unserem „Kartenschrank“, wie er im Familienmund seitdem heißt, gegönnt.

Zugegeben nicht gerade eine Aktion für ein Wochenende, schon wegen der Trocknungszeiten von Acryllack und Kleber nicht, aber wieder einmal hat sich die Arbeit gelohnt, finde ich. Entstanden ist ein sehr individuelles Möbel für sehr wenig Geld. Upcycling at its best. 🙂

Glück auf! Book up!

GriSu

Verfasst von: blogteamstadtbuecherei | 13. April 2017

Spielerei: Rinks & Lechts

für 2 bis 8 Spieler
ab 6 Jahren
Spieldauer: ca. 10 Minuten
Verlag: Amigo

Rechts und links auseinander zu halten, ist doch ganz einfach. Schwierig wird es, wenn man jemandem gegenüber steht: „Mein rechts oder dein rechts?“

Zu Beginn werden die Polizistenkarten in einen Kreis in der Tischmitte ausgelegt, in die Kreismitte kommt der Aufgabenkartenstapel.
Auf jeder Aufgabenkarte ist ein Symbol, dass den Startpolizisten angibt und eine Wegbeschreibung. Ausgehend von dem, durch das Symbol festgelegten Polizist, muss man nun schauen, bei welchem Polizisten man landet.

Die oberste Aufgabenkarte wird umgedreht und nun suchen alle gleichzeitig den gesuchten Polizisten.

Man startet beim Polizisten mit dem Baum. landet beim Polizisten mit dem Rettungswagen und endet schließlich beim Fahrrad

Wichtig hierbei ist zu beachten, ob die einzelnen Polizisten einen anschauen oder mit dem Rücken zu einem stehen. Meint man den richtigen Polizisten gefunden zu haben, ruft man das Symbol, das auf der Karte abgebildet ist.
Ist diese Antwort richtig, bekommt man die Aufgabenkarte und legt sie verdeckt vor sich ab.
Ist die Antwort falsch, muss man eine bereits gewonnene Karte wieder abgeben.

Wer als erstes sechs Karten besitzt, gewinnt das Spiel.

Und hier geht’s ohne Wegbeschreibung, direkt zum Katalog.

BeBi

Verfasst von: blogteamstadtbuecherei | 12. April 2017

12 von 12 – April 2017

Wir beteiligen uns 2017 an der Fotoaktion „12 von 12“!50ab5-bildschirmfoto2012-07-13um18-43-40

Was das ist? Jeden Monat am 12. sammelt Caro von „Draußen nur Kännchen“ Fotoserien: jeweils 12 Bilder vom Tag, gerne vom Alltag. Mal schauen, ob wir das ganze Jahr durchhalten. Auf jeden Fall gibt es jede Menge Einblick in den Alltag in der Stadtbücherei Bochum.

Liebe Leser,

heute bin ich mal dran, euch von meinem Tag am 12.12. zu berichten. Es ist Mittwoch und somit ein ganz normaler Arbeitstag.

 

Ich logge mich ein und die Arbeit kann beginnen.

 

Doch bevor es richtig losgeht erst mal eine schöne Tasse heißen Tee – Beste Kräuter!

 

Und auch die Blümchen haben Durst. Also versorge ich sie mit einem Schluck Wasser, denn Tee mögen sie nicht so sehr.

 

E-Mails Checken. Na, wer hat mir denn da geschrieben? Hoffentlich ist es was Schönes und nicht wieder Rundmails für den Rundordner.

 

Sortierkammer! Ich räume die Medien aus dem Container, die außerhalb unserer Öffnungszeiten abgegeben wurden.

 

Dann räume ich die zurückgegebenen Bücher ins Vorsortierregal, von wo aus unsere Leser sie direkt wieder ausleihen können. Später werden sie von meinen Kollegen und Kolleginnen in ihr eigentliches Heimatregal gebracht.

 

Die Musik-CDs haben ihr Zuhause in diesen pyramidenförmigen Regalen. Ich stelle sie ein und beseitige das allmorgendliche Chaos, das von unseren lieben Kunden hinterlassen wurde.

 

Wieder im Büro – Abteilung: Katalog! Ein Stapel Reiseführer muss katalogisiert werden.

 

Zur Abwechslung beschließe ich eine Loseblattausgabe einzulegen – „Arbeitsmappe, Sozial- und Wirtschaftskunde“

 

Unser Musik-Lektor brachte uns neue CDs, die ich flott katalogisiere.

 

Dienst in der Sortierkammer. Wie schon am Morgen räume ich die zurückgegebenen Medien aus den Containern, um sie später ins Vorsortierregal zu stellen.

 

Und zum Schluss noch eine Neuanmeldung.

Nicht mehr lange und ich habe Feierabend.

 

J.K.

Verfasst von: blogteamstadtbuecherei | 31. März 2017

Frühlingszeit – Lesezeit

„Vor allem eins: Dir selbst sei treu – die Schauspielerin Channa Maron“ von Barbara Yelin und David Polonsky

Sie war Erich Kästners erstes Pünktchen am Deutschen Theater und trat in Fritz Langs „M“ auf. Ein Kinderstar der Weimarer Republik. Die Rede ist von der israelischen Schauspielerin Channa Maron (1923-2014), die in Berlin als Hanna Meierzak geboren wurde und in Deutschland weitgehend vergessen ist. In dieser Graphic Novel zeichnen Kinder und Weggefährten der engagierten Friedensaktivistin ihr Leben in Wort und Bild nach.

Barbara Yelin in Dortmund 2015 (By Goesseln – Own work, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons)

Den ersten Teil gestaltet die preisgekrönte deutsche Zeichnerin Barbara Yelin. Sie zeigt die wichtigsten Etappen aus dem Leben von Channa Maron auf jeweils zwei Seiten verdichtet: Wunderkind in Berlin, 1933 Flucht mit ihrer jüdischen Familie nach Palästina, im 2. Weltkrieg Soldatin in der jüdischen Brigade, gefeierte Schauspielerin in Tel Aviv. 1970 folgt ein traumatisches Ereignis: bei einem Anschlag palästinensischer Terroristen in München verliert sie beinahe ihr Leben. Fortan muss sie eine Beinprothese tragen. Doch sie lässt sich nicht unterkriegen. Im Gegenteil, Channa Maron wird zu einer der wichtigsten Stimmen für eine Aussöhnung mit dem palästinensischen Volk – bis zu ihrem Tod im Jahr 2014.

Der zweite Teil des Buches stellt ebenfalls Episoden aus ihrem Leben vor, jedoch in Plakatform. Hierfür zeichnet der israelische Illustrator David Polonsky verantwortlich, bekannt seit 2008 durch seinen Film „Waltz with Bashir“. In den Bildern wird deutlich, wie sehr dieser Lebensweg immer auch das Schicksal Israels widergespiegelt hat. Abgerundet wird der auf Initiative des Goethe-Instituts Israel entstandene Band durch mehrere Textbeiträge.

Susanne Weber

Verfasst von: blogteamstadtbuecherei | 28. März 2017

Book up! Nr. 13 – Orimoto

Manchmal … aber nur manchmal! … gibt es Bücher, die nicht mehr ganz den aktuellen Vorlieben entsprechen. Oder dem aktuellen Stand der Forschung, sollte es sich um ein Sachbuch handeln. Da steht man dann, veraltete Bücher im Regal, den Altpapierkorb in der Hand, und zögert. Ein Buch ist ein Kulturgut, das wirft man doch nicht so einfach weg! Könnte man da nicht vielleicht noch etwas daraus machen?

Doch. Könnte man. Und was man alles könnte!

Orimoto1Heute: Fanny Deschamps‘ „Jeanne in den Gärten“ wird geknickt und wirbt fürs Lesen.

Bei der Bücherfledermaus das erste Mal gesehen, dann wieder in einem Verlagsprospekt, und ehe ich’s mich versah, hatte ich mich angemeldet zur kostenlosen Testversion des Vorlagenprogramms bei www.orimoto.de

Skulpturen aus Büchern formen mittels Eselsohren. Ich bin mir nicht sicher, ob das jetzt simpel klingt oder verwirrend – und das trifft den Kern der Sache schon ziemlich genau. Für den ersten eigenen Versuch hatte ich mich für einen simplen Schriftzug entschieden, und die ersten Schritte waren reichlich verwirrend:

Orimoto 2Das Vorlagenprogramm arbeitet bis 450 Buchseiten und 5 Buchstaben, das schränkte die Auswahl ein bisschen ein. 🙂 Auf den ersten zehn Seiten habe ich gefühlt alle Anfängerfehler gemacht, die möglich waren:

  • Nicht darauf geachtet, dass die Vorlage so liegt, dass der Schriftzug nachher auch in der richtigen Richtung lesbar ist. Tat sie natürlich nicht.
  • Liegt die Vorlage am Seitenrand an? Falls das Buch nicht zufällig genau so hoch ist wie die Vorlage breit, sollte man drauf achten!
  • Liegt die Vorlage immer am selben Seitenrand an? Ja, auch das kann man falsch machen. *hüstel*
  • Hat man sich auch nicht verzählt, bei welcher Seite man ist? Wenn man nicht zufällig viel zuviel Zeit hat und stundenlang Seiten falten kann, ohne Druckstellen an den Fingerkuppen zu bekommen, hilft ein kleiner Bleistiftstrich doch sehr dabei, den Überblick zu behalten. Und ja, es fällt auf nachher auf, wenn man Knicke auslässt oder doppelt ausführt! (Dieser Anfängerfehler ist mir auf Seite 37 das erste Mal aufgefallen. Hurra.)

Orimoto LesenNachdem das alles einmal geklärt war, war es dann eigentlich doch einfach, wenn auch mit ziemlich viel Sorgfalt gearbeitet werden muss. Feste Knicke führen zu einem schöneren Gesamtbild. (Und zu Druckstellen an den Fingerkuppen.) Eher keine Arbeit für kleine Kinder. Dazu braucht es für längere Schriftzüge oder komplexere Formen schon einige Geduld.

Nach dem ersten erfolgreichen Versuch war ich dann sehr glücklich, eine gute Verwendung gefunden zu haben für „Meyers großes Lexikon“, das 1989 mein größter Schatz war. So ein dickes Lexikon ganz für mich allein! Ja, ich war ein seltsames Kind. 😉 Aber dieses Buch hätte ich unmöglich wegwerfen können, und selbst zerschneiden war nicht drin. Jetzt aber geknickt als Liebeserklärung an meine zweite Heimat:

Orimoto Langendreer

Glück auf! Book up!

GriSu

Verfasst von: blogteamstadtbuecherei | 12. März 2017

12 von 12 – März 2017

Wir beteiligen uns 2017 an der Fotoaktion „12 von 12“!

Was das ist? Jeden Monat am 12. sammelt Caro von „Draußen nur Kännchen“ Fotoserien: jeweils 12 Bilder vom Tag, gerne vom Alltag. Mal schauen, ob wir das ganze Jahr durchhalten. Auf jeden Fall gibt es jede Menge Einblick in den Alltag in der Stadtbücherei Bochum.

12. März 2017

Heute bin ich an der Reihe. Da das Wetter so schön war, haben wir uns mit ein paar Freunden in Waltrop getroffen um uns das Schiffshebewerk Henrichenburg anzuschauen.
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2 der alten Schätzchen, die sich auf dem Parkplatz trafen!

Danach ging es in den Schleusenpark!
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Das Schiffshebewerk wurde im August 1899 von Kaiser Wilhelm II eingeweiht. Es ist ein Aufzug für Schiffe des Dortmund-Ems-Kanals um einen Höhenunterschied von 14 Metern zu überbrücken.

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In der Maschinenhalle stehen noch alte Motoren.

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Der Drehkran ist von 1906!

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Das sollte so vielleicht nicht sofort zu Wasser gelassen werden.
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Cyclopen überwachen das Vakuum.

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Mit dieser Konstruktion wurde die kammer mit dem Schiff nach oben oder unten transportiert.

Insgesamt war es ein gelungener Tag mit einem leckeren Essen.

Verfasst von: blogteamstadtbuecherei | 9. März 2017

Spielerei: Die Drachenzähne

drachenzaehne-materialfür 3 bis 5 Spieler
ab 6 Jahren
Spieldauer: ca. 20 Minuten
Verlag: Trefl

Wer kennt sie nicht, die mutigen Drachenzahnputzer?! Täglich wagen sie sich zu den gefährlichen Wesen, damit diese saubere Zähne haben, denn Drachen mit Zahnschmerzen sind schlecht gelaunt und meinen wehrlose Menschen fangen zu müssen.

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Ziel des Spiels ist es, dass möglichst viele der eigenen Zahnputzer es schaffen den Drachen die Zähne zu putzen ohne, dass sie gefressen  werden. Ob das gelingt hängt von der Geduldigkeit der Drachen ab.

Zu Beginn des Spiels werden die acht Drachen rausgesucht, die  zur Mitspieleranzahl passen. Dafür sind auf jeder Drachenkarte kleine Figuren abgebildet. Diese acht Drachen werden gemischt und verdeckt in die Drachenhöhle gelegt. Jeder Spieler erhält acht Plättchen mit wagemutigen Recken sowie eine Punktetafel und legt alles vor sich ab.

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Spielaufbau

Zu Beginn einer Runde schaut sich der Startspieler den obersten Drachen an und merkt sich den Wert des Drachen, danach wird dieser verdeckt in die Mitte gelegt. Je höher der Wert des Drachen, desto länger lässt er sein Maul für die Zahnputzer geöffnet. Der Startspieler gibt eine umschreibende Einschätzung des Drachen ab (z.B. „Der Drache ist ganz geduldig“), die nicht der Wahrheit entsprechen muss und legt einen seiner Recken aufgedeckt vor sich ab. Danach suchen sich die Mitspieler einen ihrer Recken aus, die sie verdeckt vor sich ablegen. Liegt vor jedem Spieler ein Recke, werden diese und der Drache nun aufgedeckt.

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Auf den Reckenkarten sind Werte abgebildet. Diese werden nun zusammengezählt, um zu sehen, ob alle Recken es schaffen dem Drachen die Zähne zu putzen, bevor dieser sein Maul wieder schließt. Ist der addierte Wert kleiner als der Wert auf der Drachenkarte waren die Recken schnell genug und können auf das lachende Gesicht der Punktekarte gelegt werden. Diese zählen am Ende des Spiels als Pluspunkte.

Ist der Gesamtwert der Recken höher als der Drachenwert, muss nun geschaut werden, welche Recken

Auswertungsbeispiel: Der gelbe Recke wird leider gefressen, da sein Wert zu groß ist. (3+4+8=15)

Auswertungsbeispiel: Der gelbe Recke wird leider gefressen, da sein Wert zu groß ist. (3+4+8=15)

noch die Drachenzähne putzten, als dieser sein Maul schloss. Dafür wird der Reihe nach vom kleinsten Wert aufaddiert. Der Recke dessen Wert dafür sorgt, dass die Reckensumme den Drachenwert übersteigt, ist im Maul des Drachen geblieben und wurde leider gefressen. Der Spieler, dem der Recke gehört muss diesen auf das traurige Gesicht auf der Punktetafel legen. Am Ende des Spiels zählen Recken auf diesem Feld Minuspunkte.

Gibt es noch weitere Recken, deren Werte noch nicht addiert wurden, standen diese in der Warteschlange und konnten daher keine Zähne mehr putzen, wurden aber auch nicht gefressen. Diese Recken legen die besitzenden Spieler auf das mittlere Gesicht auf der Punktetafel. Diese Recken zählen am Ende des Spiels keine Punkte.

Das Spiel endet, sobald dem letzten Drachen in der Höhle die Zähne geputzt wurden, also nach acht Runden. Nun werden die Recken auf der Punktetafel ausgezählt. Wer am Ende die meisten Pluspunkte hat, gewinnt das Spiel.

Wer schon immer mal wissen wollte, wie man sich als Drachenzähneputzer fühlt, hier ist der Link zum Katalog.

BeBi

Verfasst von: blogteamstadtbuecherei | 28. Februar 2017

Book up! Das erste Jahr

Seit einem Jahr gibt es nun die Bastelvorschläge für alte Bücher auf diesem Blog. Und es sind einige wunderschöne Dinge dabei entstanden:

Viele Kleinigkeiten, manches praktisch, manches dekorativ, hin und wieder sogar beides. Und im Verlauf dieses Jahres passierte es plötzlich, dass ich nicht mehr auf der Suche nach Ideen war, sondern die Ideen mich fanden. Ich fand Bilder und Zeitschriftenausschnitte auf meinem Schreibtisch, wurde von Kolleginnen, Lesern, Freunden angesprochen … und so sieht es nach einem Jahr Book up! so aus, als ginge die Kolumne ins zweite Jahr. Ich habe viel vor: Eselsohren kunstvoll knicken, endlich mal etwas mit den Buchhüllen machen, auch mal wieder größere Projekte. Ein Sideboard, der ömmelige Hocker im Badezimmer, das Fahrrad … ich bin gespannt, was alles möglich ist. Ein bisschen was ist auch schon vorbereitet, daher gibt es heute schon mal einen ersten Blick auf Kommendes:

Für weitere Ideen und Anregungen, Gastbeiträge und überhaupt alles andere rund ums Upcycling alter Bücher bin ich gerne zu haben. Nächsten Monat startet dann das neue Book-up-Jahr mit der Kunst des Orimoto – und einer Liebeserklärung. 🙂

Glück auf! Book up!

GriSu

Verfasst von: blogteamstadtbuecherei | 22. Februar 2017

Winterzeit – Bücherzeit

„Was macht das Blättertier denn hier“ von Eva Häberle (Fotos) und Thomas Gsella (Text)

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Ein Vorläufer der Blättertiere? „Der Gemüsegärtner“ von Arcimboldo (Public Domain, Quelle: Wikimedia)

Dieses Buch ist zu schön, als dass es in der Abteilung für Lyrik in einer Stadtbibliothek oder Buchhandlung dahindämmern sollte.

Die Fotografin Eva Häberle wartete an einem Bahnhof in England und schob aus Langeweile Blätter hin und her. Daraus wurde eine Eule, die als Handy-Foto zu Hause Begeisterung hervorrief. Seitdem entstehen aus den unscheinbarsten Naturmaterialien die erstaunlichsten Tiere: ein Kiefernadeln-Orang-Utan, ein Chicorée-Kakadu oder ein Pusteblumen-Pudel. Fehlen in den Wintermonaten draußen die Blätter und Blüten, greift Eva Häberle zu Obst und Gemüse – ein Ananas-Gürteltier oder ein Wirsing-Elefant erblicken das Licht der Welt.

Thomas Gsella, die u.a. als Redakteur der Satirezeitschrift „Titanic“ tätig war, stellt den Fotos humorige Reime an die Seite – mal anregend, mal ironisch, manchmal auch zynisch. So zum Kiesel-Walross:

Ein Walross wollt‘ im warmen Schein

Der Sonne mal alleine sein,

Ganz ungestört und unentdeckt.

Da hat es sich im Fels versteckt,

Wo es mit seinem Tierverstand

Sich stundenlang nicht wiederfand.

Und noch am Abend sprach’s zu sich.

„Wo bin ich? Ich vermisse mich!“

Unterhaltsame Lektüre für die ganze Familie – zu diesem Fazit kommt auch Markus Jäger, dessen Rezension im bibliothekarischen Besprechungsdienst ID mich erst auf dieses Buch aufmerksam gemacht hat. Auf den ersten Blick geht es als Bastelbuch durch – vielleicht werden Leser zu eigenen Kreationen angeregt? Fotos bitte an SWeber@bochum.de !

Einige „Blättertiere“ finden sich hier.

Susanne Weber

Verfasst von: blogteamstadtbuecherei | 15. Februar 2017

12 von 12 – Februar 2017

Liebe Leser,

neues Jahr, neue Blogaktion: wir beteiligen uns 2017 an der Fotoaktion „12 von 12“.

Was das ist? Jeden Monat am 12. sammelt Caro von „Draußen nur Kännchen“ Fotoserien: jeweils 12 Bilder vom Tag, gerne vom Alltag. Mal schauen, ob wir das ganze Jahr durchhalten. Auf jeden Fall gibt es jede Menge Einblick in den Alltag in der Stadtbücherei Bochum.

Liebe Leser,

Herr Erdmann hat sich am Wochenende frei genommen und mich gebeten, für ihn die Vertretung bei unserer neuen Blogaktion zu machen. Dem komme ich doch gerne nach. Wenn Sie schon immer einmal wissen wollten, was wir Bibliotheksmitarbeiter so an unserem freien Tag tun, lesen Sie gerne weiter.

Hier sind 12 Fotos vom 12. Viel Spaß!

 

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Erstmal Kaffee…

 

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… und Frühstück. Mit Alibi-Obst und Kinderbuchhelden.

 

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Die (verdächtige) Stille genießen und in der Onleihe stöbern…

 

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… und feststellen, warum die Kinder so ruhig waren.

 

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Wenn schon chaotisch, dann bitte wenigstens sauber dabei.

 

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Mit zwei sauberen Kindern das schöne Wetter genießen…

 

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… und ganz nebenbei etwas über Stahlgewinnung lernen.

 

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Steine sammeln geht immer.

 

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Den Wanderfalken zusehen…

 

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… und sich ein bisschen selbst so fühlen.

 

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Ganz nah dran an der Industriekultur auf der Henrichshütte in Hattingen.

 

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Abendhimmel

 

MiKö

 

 

 

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