Spielerei: Kingdomino – Spiel des Jahres 2017

für 2-4 Spieler
ab 8 Jahren
Dauer: ca. 30 Min
Verlag: Pegasus Spiele

Dieses Spiel verbindet das klassische Dominoanlegeprinzip mit dem Aufbau eines besonders wertvollen Königreichs. Ziel ist es möglichst große, miteinander verbundene Landschaftsgebiete zu bekommen.

Zu Beginn des Spiels bekommt jeder Mitspieler eine Königsfigur und ein quadratisches Startländerplättchen. Die rechteckigen, zweigeteilten Ländereienplättchen kommen in den Stoffbeutel.

Nun werden, je nach Spieleranzahl drei oder vier Ländereineplättchen gezogen und aufsteigend nach den Zahlen auf der Rückseite sortiert und anschließend aufgedeckt.

Jeder Spieler sucht sich nun eines der Ländereinplättchen aus, in dem sie ihre Figuren auf das gewünschte Feld legen. Die Reihenfolge im ersten Zug wird zufällig bestimmt.

Stehen alle Spielfiguren auf einem eigenen Plättchen, werden Neue nachgezogen und wieder auf aufsteigend ausgelegt, direkt neben die bereits aufgedeckten Plättchen, und auch aufgedeckt.

Der Spieler, dessen Spielfigur auf dem linken obersten Plättchen steht, ist als erstes dran. Er nimmt seine Spielfigur vom Plättchen und stellt sie auf eines der Neuen. Danach verbaut er das Plättchen in seinem Königreich.

Wer also seine Figur auf dem oberste Plättchen mit der kleinsten Nummer stehen hat, darf als erstes eine neue Landschaft für den nächsten Spielzug aussuchen.

Beim Anlegen der Landschaften sind folgende Regeln zu beachten:

  • Jedes Königreich besteht aus maximal 5×5-Feldern.
  • Es darf immer nur direkt an ein liegendes Plättchen angelegt werden
  • Es muss immer ein Landschaftsfeld an eine gleiche Landschaft angrenzen. Das Startfeld besteht aus einer neutralen Landschaft.
  • Kann man nicht legen, muss man sein Landschaftsplättchen aus dem Spiel nehmen.

Das Spiel endet wenn alle Plättchen verbraucht sind, also nach 12 Runden bei drei oder vier Spielern, bei zwei Spielern nach sechs.

Nun werden die Landschaften der Königreiche bewertet. Punkte gibt es für verbundene Landschaften. Landschaften sind verbunden, wenn sie senkrecht oder waagerecht aneinander stoßen. Punkte gibt es für Gebiete die Kronen enthalten. Die Anzahl der Kronen wird mit der Anzahl der Felder der verbundenen Landschaft mal genommen. Mehrere Gebiete gleicher Landschaften werden einzeln gewertet.

Beispiel für Punktewertung:

Blau erhält für Wald: 1 Feld x 1 Krone oben links und 2 Kronen x 5 Felder unten rechts –> 11 Punkte
für Wasser: je 1 Krone x 1 Feld –> 3 Punkte
für Weide: 3 Kronen x 2 Felder oben Mitte, die andere Weide zählt, da kronenlos, nicht.–>6 Punkte
für Stein und Getreide keine Punkte, da die Gebiete keine Kronen enthalten.
Blau hat also 20 Punkte

Wer die meisten Punkte hat, gewinnt.

Das sagt die Jury des “Spiel des Jahres”:

Dank des variablen Spielplans und der hohen Zahl verschiedener Siegbedingungen gleicht kein Königreich dem anderen. Diese unterschiedlichen Ausgangslagen und eine Glückskomponente stellen die Spieler stets vor neue strategische Herausforderungen. Der einfache Einsetzmechanismus zeigt zwar nicht sofort seine Klasse, doch schon nach wenigen Partien entfaltet er seinen ganzen Reiz.

Neben der Grundregel gibt es auch noch Vorschläge für Varianten.

Lust bekommen ein eigenes Königreich zu errichten? Dann geht’s hier zum Katalog.

BeBi

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