Gemeinsam lesen #16 – Prinzessin Insomnia und der alptraumfarbene Nachtmahr

picsart_01-02-10-34-00Gemeinsam lesen im Mai, Folge 16 unserer diesjährigen Blogreihe. Diesmal von einem lesenden Kollegen, der vor lauter Schlaflosigkeit vergessen hat, ein Foto zu machen. Das weltbeste Büchereimaskottchen Herr Erdmann hat sich um Ersatz bemüht. Leider war das entsprechende Buch ausgeliehen, aber er hat das Beste draus gemacht:

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1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

„Prinzessin Insomnia & der albptraumfarbene Nachtmahr“ von Walter Moers

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

S. 253: „Das Träumen ist dein sechster Sinn, neben Sehen, Hören, Riechen, Fühlen und Schmecken – es gibt die visuelle Wahrnehmung über die Augen, die auditive über die Ohren, die olfaktorische über die Nase, die gustatorische über die Zunge, die taktile Wahrnehmung über die Haut- und die traumatische über das Gehirn.“

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Von Wörtern wie dem Niemalsweh – eine Art Fernweh an einen Ort ist, an den man nie gelangen wird – bis hin zu den Namen ihrer Lieblings-Mondkrater wie Eötvös, entspringen dem Gehirn der titelgebenden Prinzessin Dylia eine Vielzahl fantastischer, imaginärer Worte.

Genau in dieses Gehirn führt uns auch diese Geschichte, als die von chronischer Insomnie – also Schlaflosigkeit – leidende Prinzessin von einem Nachtmahr heimgesucht wird. Quasi ein Briefträger für Alpträume.
Um sie in den Wahnsinn zu treiben, nimmt er sie mit auf eine abenteuerliche Reise in ihr eigenes Gehirn, wo sie auf fabelhafte Wesen trifft, wie die Erinnerungsspinne, welche ihre wichtigsten Erinnerungen in ihr Netz spinnt um sie vor den gefährlichen Zergessern zu schützen.

Trotz der antagonistischen Rolle des Nachtmahrs, finden sich sehr viele amüsante, beinahe freundliche Sticheleien zwischen ihm und seinem Opfer, die durch ihre Wissbegierde durchaus Interesse an der Reise hat.

Viele farbenfrohe Quatschworte, viele fantastische Gehirnspinste und eine wahrlich einzigartige Geschichte, die sowohl vor kindhafter Unschuld und Fantasie strotzt aber auch die düsteren Flecken unserer Psyche können recht schaurig daherkommen.

4. Habt ihr in den Mai getanzt oder nutzt ihr den Tag um zu lesen?

Tanzen kann ich gar nicht – und bei dem Wetter verzichte ich auch lieber auf viel Bewegung und lese in Ruhe daheim.

(Schme)

 

 

 

 

 

 

 

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