Gemeinsam Lesen #32 – „Das Museum der Welt“

Auch diesen Dienstag gibt es wieder einen Beitrag zur Blogreihe

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1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese zur Zeit „Das Museum der Welt“ von Christopher Kloeble.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Da es ein Kapitelanfang ist und die Kapitel eine mehrteilige Überschrift haben, gibt’s die vorweg:

Bemerkenswertes Objekt No. 64
Der Gehstock

Der Gehstock ist länger, als ich es bin.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Das Buch handelt von Bartholomäus, einem Waisenjungen aus Bombay, der ein „Museum der Welt“, das erste Museum Indiens gründen will. Dieses Museum gibt es nur in seinem Notizbuch* Er sammelt in dem Museum viele bemerkenswerte Objekt und berichtet dabei vom Indien seiner Zeit (1854-1856) aus seiner Sicht. Die Vickys und andere Firengis kommen bei ihm nicht unkritisch vor, auch die drei bayerischen Brüder, die er auf einer Expedition begleitet betrachtet er nicht durchgehend wohlwollend.

Ich finde es spannend, dass Bartholomäus das Verhalten der Weißen, Menschen und Orte mit eigenen Namen zu benennen, einfach übernimmt (s. Vickys=Engländer und Firengi=Fremde/Europäer).

*was im Prinzip das ist, was wir lesen, was auch die Kapitelüberschriften erklärt

4. Welches Buch hast du dir zuletzt gekauft und warum??

Jetzt ist die Frage: Ab wann zählt ein Buch gekauft? 😉 Da ich am Wochenende ein paar Bücher bestellt habe, die aber erst übermorgen abholen und bezahlen werde sind die ja nur so halb gekauft und ich kaufe Bücher viel zu oft als Stapelware 😉

Das Buch, dass ich als letztes gekauft habe war das Sachbuch „Homo ludens – vom Ursprung der Kultur im Spiel“ von Johan Huizinga. Gelesen habe ich es bisher noch nicht.
Ich habe es gekauft, da ich es aus der Bücherei ausgelihen hatte, und viel zu spät angefangen hatte darin zu lesen (also 2 tage bevor ich es abgeben musste). Ich war dann aber so begeistert von dem was ich las, dass ich Dinge markieren und kommentieren wollte. (Das Bedürfnis habe ich nicht so oft) Außerdem fing ich direkt an in diverse Richtungen weiter zu denken und nunja, da musste ich das Buch kaufen.
Das Spielen in all seinen Formen ist etwas was mich sehr begeistert und auch fasziniert und der Ansatz von Herrn Huizinga gefiel mir sehr gut. Das Buch ist bereits 1938 erschienen, ist aber das Standardwerk im Bereich der Spielpädagogik bzw. wenn man sich mit dem Thema Spielen theoretisch beschäftigen will.

(BeBi)

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