Spielerei digital: Super Mario Odyssey

Screenshot erstellt von Verfasserin

Hut ab für diesen Klempner!
Zum 35. Jubiläum von Mario habe ich erneut einen Teil der Reihe aus meinem Spieleschrank gekramt, der dort seit geraumer Zeit verstaubte. „Super Mario Odyssey“ für die Switch. Der Nachfolger von „Super Mario 3D World“ erschien in Deutschland am 27.10.2017 als eines der ersten Spiele für die Konsole. Anfangs noch skeptisch ließ ich die Finger von diesem Mario Teil, bis ein Freund von mir meinte, dass ich es doch mal ausprobieren sollte. Dies tat ich und sollte diese Entscheidung nicht bereuen.

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Die Geschichte von „Super Mario Odyssey“ unterscheidet sich nicht viel von den Vorgängern. Prinzessin Peach wird von Bowser entführt. Soweit nichts neues. Jedoch hat dieser dieses Mal geplant, sie zu ehelichen, weshalb er sie kurzerhand auf sein Luftschiff verschleppt. Marios Aufgabe ist es nun selbstverständlich, erneut die Prinzessin des Pilzkönigreichs zu retten. Mal ehrlich, sollte Peach nicht mittlerweile besser auf sich aufpassen können? Nun gilt es die Frage zu klären, wie unser blau-rot gekleideter Held dieses Mal die Prinzessin erreichen und retten kann. Für die Reise steht ihm ein Luftschiff zur Verfügung, die „Odyssey“, die ihre Energie aus sogenannten Monden erhält. Ziel ist es, möglichst viele Monde zu finden, um die Reise zu Bowsers Schlachtschiff fortführen zu können, da die Energie der Odyssey begrenzt ist und nachgefüllt werden muss. Jedoch ist Mario dieses Mal nicht auf sich allein gestellt, da „Cappy“, seine Mütze, ihn tatkräftig unterstützt.

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Das Motiv der Kopfbedeckung? Ihre Schwester, „Tiara“, soll als Brautschleier für Peach herhalten. So begeben sich die beiden Leidensgenossen auf ihr Abenteuer. Und gerade diese ungleiche Begleitung ändert das Gameplay enorm.

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Bei diesem Mario Teil handelt es sich, wie bei allen Super Mario Teilen um ein Jump and Run Action Adventure, deshalb verwundert es auch nicht, dass man ständig mit Sprüngen unterwegs ist. Jedoch gibt es eine für die Mario-Reihe revolutionäre Neuerung. Während man früher ständig mit Mario durch die Gegend gesprungen ist, ermöglicht es Cappy nun auch die Gegner des Klempners zu steuern. Man übernimmt nun die Kontrolle über Bowsers Schergen, wie beispielsweise Gumbas, Koopas oder auch Kugelwillis, mit denen man über Lava und Abgründe fliegen kann. Dies führt zu zahlreichen lustigen und erinnerungswürdigen Momenten. So kann man gleich zu Beginn des Spiels einen T-Rex kontrollieren und seine Fähigkeiten nutzen. Man muss überlegen, welche Schergenfähigkeit als nächstes benötigt wird, was einen für Mario Spiele untypischen Rätseleffekt mit hereinbringt. Positiv aufgefallen sind mir auch die abwechslungsreichen und dynamischen Kämpfe gegen die Minibosse, die es zu bezwingen gibt, bevor man den Endboss, selbstverständlich Bowser, erreicht.

Der Soundtrack des Spiels ist sehr gelungen. Vor allem das Theme von Gloria, der Bürgermeisterin von New Dong City, mit dem Titel „Jump Up, Super Star“ ist mir lebhaft in Erinnerung geblieben. Wobei auch die anderen Songs gut waren und zur Atmosphäre des Spiels beigetragen haben.

Die Grafik des Spiels hat mir gut gefallen. Es muss natürlich beachtet werden, dass die Switch nicht die beste Grafikkarte besitzt und deshalb nicht mit einem Computer mithalten kann. Jedoch sind die Welten des Spiels optisch sehr abwechslungsreich gestaltet und voller Überraschungen.

Fazit: Ich hatte sehr viel Spaß mit Super Mario Odyssee, weil es ein neues Gameplaykonzept verfolgt hat. Die Tatsache, dass man mit Cappy die Kontrolle über Bowsers Schergen übernehmen konnte, hat ein abwechslungsreiches Abenteuer ermöglicht. Ich würde dem Spiel 93/100 Punkten geben und euch nur empfehlen es auch einmal auszuprobieren!

GamingScout: Sophie

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