#7 – Gespräch mit Jenna

Hallo allerseits,

da bin ich wieder. Meine heutige Gesprächspartnerin ist eine unserer Azubinen, aber darüber hinaus auch noch etwas ganz Besonderes …

Herr Erdmann: Hallo Jenna!

Jenna: Hallo Herr Erdmann. Ich freue mich sehr über die Einladung zu dem Gespräch und dass ich von meinem Alltag als Azubine erzählen darf.

Herr Erdmann: Dann erzähl doch mal von deinen Aufgaben.

Jenna: Die Aufgaben als Azubine sind spannender und vielfältiger als man glauben mag. Ich bin im 2. Lehrjahr und darf neben den alltäglichen Aufgaben eines Famis – wie Bücher einstellen, dem Einarbeiten von neuen Medien und Dienst an der Infotheke – gemeinsam mit den anderen Azubis die Job- und Karriere-Bibliothek betreuen, was ungewöhnlich, sehr spannend und vor allem lehrreich ist. Aber dazu mehr im nächsten Azubi-Interview. Momentan unterstütze ich das Team der Zweigbücherei Querenburg.

Herr Erdmann: Aber du hast ja auch noch eine ganz besondere Berufung, oder?

Jenna: Ich bin ein Jedi-Ritter und Nachfahrin von Jucasta Nu.

Herr Erdmann: Wie, ein Jedi-Ritter? Wie kommst du dann zur Stadtbücherei Bochum?

Jenna: Auch die Jedi besaßen ein Archiv und eine große Jedi-Bibliothek. Meine Mutter Jocasta Nu war die Verwalterin des Jedi-Archivs im Jedi-Tempel auf Coruscant. Dort wurde das wissenschaftliche und historische Wissen, das von den Jedi des alten Orden in tausenden von Jahren zusammengetragen wurde, gespeichert und den Jedi zur Verfügung gestellt.

Herr Erdmann: Also keine öffentliche Bibliothek?

Jenna: Beileibe nicht! Das Archiv war nicht für jedermann zugänglich, im Gegensatz zur Stadtbücherei. Und es gab auch noch andere Unterschiede.

Herr Erdmann: Was denn zum Beispiel?

Jenna: Hier sorgen unsere Mitarbeiter selbst dafür, dass es nicht zu laut hergeht. Meine Mutter hatte im Jedi-Archiv die Unterstützung von Büchereidroiden, die die Lautstärke konstant unter 30 Dezibel hielten.

Herr Erdmann: 30 Dezibel, ähm, wie laut ist das?

Jenna: Stell dir vor, du hörst nichts außer Blätter rascheln.

Herr Erdmann: Oh, das ist ja dann nicht besonders laut.

Jenna: Nein. Das war aber auch nötig, da die Jedi im Archiv ihre Studien durchführten, wofür sehr viel Ruhe benötigt wird. Im Gegensatz zur Stadtbücherei Bochum gab es im Jedi-Archiv keine fiktive Literatur. Sie diente nur zur Wissenserweiterung, nicht zur Zerstreuung.

Herr Erdmann: Das ist aber schade, nicht mal einen schönen Roman?

Jenna: Leider nein, aber die Tagebücher der Jedi mit ihren Abenteuern waren oft unterhaltsam genug. Ich könnte dir Geschichten erzählen …

Herr Erdmann: Aber man darf doch nicht einfach das Tagebuch von jemand anderem lesen.

Jenna: Da es nicht darum ging, andere auszuspionieren, sondern aus den Erfahrungen anderer Jedi Wissen und damit Macht zu gewinnen, war das in diesem Fall vollkommen legitim.

Herr Erdmann: Das klingt spannend. Aber warum bist du dann jetzt hier und nicht im Jedi-Archiv?

Jenna: Leider wurde das Jedi-Archiv am Ende der Klonkriege zerstört. Da ich jedoch weiß, wie wichtig Bildung und Wissen sind, um gegen die dunkle Seite zu bestehen, wollte ich auch Nicht-Jedi dabei unterstützen, Zugang zu Büchern und Medien zu erhalten, um die helle Seite der Macht zu stärken. Außerdem hilft die fiktive Literatur bei der Entspannung, die auch Jedi ab und zu brauchen. Man kann schließlich nicht nur Lernen, Lernen und Lernen – das merke ich selbst in der Berufsschule.

Herr Erdmann: Du hast ja so viel über Büchereien erzählt, hast du denn auch ein Lieblingsbuch, dass dir besonders bei der Entspannung hilft?

Jenna: Selbstredend! Ich lese zur Entspannung am liebsten die Turm-Saga von Stephen King, weil es mich in ein ganz anderes, riesiges Universum entführt. Auch dort geht es um den Kampf von Gut und Böse, aber mit Revolvermännern an Stelle von Jedi und dem Mann in Schwarz als Bösewicht. Und der hieß nicht Darth Vader, auch wenn sein Kleidungsstil dieselbe Farbe hat!

Herr Erdmann: Dann sind wir jetzt auch schon fast am Ende unseres Interviews angekommen. Möchtest du uns sonst noch etwas über dich erzählen?

Jenna: Wie die meisten Jedi bin ich ein sehr positiver Mensch und versuche aus jeder Situation etwas Schönes mitzunehmen. Ich fahre zum Beispiel gerne im Regen Rad, da ich Regen sehr erfrischend finde und er einen hohen Nutzen für die Natur hat. Außerdem liebe ich es mit dem Mountainbike durch Pfützen zu fahren, dass der Matsch nur so spritzt!

Herr Erdmann: Nimmst du mich dann auch mal auf deinem Fahrrad mit?

Jenna: Na klar, wenn du nichts gegen Dreck und Adrenalin hast!

Herr Erdmann: Nö, habe ich nicht! Gut, dann sehen wir uns beim nächsten Regenschauer.

So, das war’s dann für heute. Bis zum nächsten Mal!

Und möge die Macht und die Gesundheit mit euch sein.

Euer Herr Erdmann

Kir/J.K.

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