Spielerei digital: Fire Emblem – Three houses

Dieses Strategie-Rollenspiel, entwickelt von Intelligent System, erschien am 26. 07. 2019 für die Nintendo Switch. Als 16ter Teil der seit 1990 existierenden Fire Emblem Reihe, galt es einem Ruf gerecht zu werden. Ob dem Spiel dies gelang könnt ihr in diesem Review lesen.

Story: Das Spiel beginnt mit einem großen Mysterium. Der Hauptperson, hier darf man selbst zwischen männlich oder weiblich wählen, erscheint im Traum ein kleines Mädchen. „Sothis“. An ihren Fragen merkt der Spieler früh, dass irgendetwas an ihr seltsam ist. Das Mysterium um dieses Mädchen wird erst ab Mitte des Spiels geklärt, deshalb sei hier nicht zu viel verraten. Als Sohn oder Tochter des Söldners Jeralt ist es eure erste Aufgabe, Banditen zu bekämpfen. Bei dieser Anfangsmission bekommt man Unterstützung von den drei Haussprechern des Klosters Garrech Mach. Nach dem Kampf gehen wir mit unserem Vater zum Kloster, auf Wunsch eines alten Freundes von Jeralt. Dort angekommen werden wir kurzerhand als Kampflehrer/in für das Kloster angeworben. Obwohl der Hauptcharakter Gesellschaft eigentlich eher scheut. Na, das fängt ja gut an…

(c) Screenshot der Autorin

Charaktere:  Zu Beginn des Spiels muss man sich für eines dieser drei Häuser entscheiden: Die schwarzen Adler aus dem Kaiserreich Adrasteia mit ihrer Haussprecherin Edelgard. Als weitere Option die blauen Löwen aus dem Königreich Faerghus mit dem Haussprecher Dimitri. Außerdem wären da noch die goldenen Hirsche aus der Allianz von Leicaster mit dem Haussprecher Claude. All diese gerade genannten Jugendlichen sind die späteren Anführer ihrer Länder.
Jedes Haus besteht aus acht Schülern, die alle verschiedene Charaktereigenschaften besitzen und persönliche Geschichten zu erzählen haben. Dies bietet Wiederspielwert, da man als Spieler auch die Charaktere der anderen Häuser kennenlernen möchte.  Jedoch ist es auch beim ersten Durchspielen schon möglich, dass die Schüler der anderen Häuser dem eigenen Haus beitreten, wenn man es schafft, sie genug zu beeindrucken. Dies schafft man, indem man die Interessen der Schüler herausfindet, mit ihnen Essen geht oder ihnen dabei hilft, verlorene Gegenstände wiederzufinden.

Gameplay: Zum Kampf lässt sich sagen, dass Strategie eine große Rolle spielt. Die Kämpfe sind rundenbasiert und jeder Charakter hat verschiedene Angriffsmöglichkeiten. So gibt es Magie, Schwert, Bogen, Axt und Lanzenangriffe. Auch in diesem Spiel haben die Gegner verschiedene Schwächen, die es herauszufinden gilt. Ein weiterer Kniff des Spiels ist es, dass befreundete Schüler, die nebeneinander kämpfen, sich gegenseitig unterstützen und dadurch stärker angreifen.
Die Schwierigkeit des Spiels lässt sich vom Spieler selbst auswählen und während des Spielens immer noch anpassen. So hat man die Wahl zwischen normal Anfänger (hier bleiben die besiegten Charaktere nicht für immer tot), normal klassisch, schwer und extrem. Ab dem Schwierigkeitsgrad normal klassisch bleiben die besiegten Charaktere tot. Um dies zu verhindern, steht dem Spieler die Möglichkeit zur Verfügung, die Zeit zurückzudrehen. Dies funktioniert jedoch nicht unbegrenzt. Anfangs lässt sich die Zeit einmal zurückdrehen, mit fortlaufendem Spielfortschritt jedoch etwas häufiger.

(c) Screenshot der Autorin

An den freien Tagen unterrichtet man entweder die Schüler, erkundet das Kloster oder macht optionale Kämpfe, um die eigenen Schüler weiter zu leveln. Apropos leveln. Dies nimmt selbstverständlich wieder einen hohen Stellenwert ein. So kann man ab Level fünf das erste Mal eine Klasse wählen. Danach können die Klassen jederzeit gewechselt werden und ab Level zehn, 15 und 20 stehen immer stärkere Klassen zur Verfügung. Um die Klasse wählen zu können, muss aber erst ein Examen abgelegt werden. Für diese werden Siegel benötigt, die man am Markt kaufen kann. Dem Spieler wird die Wahrscheinlichkeit zu bestehen in Prozenten angezeigt. Es kann also auch vorkommen, dass die Charaktere noch nicht die richtigen Fähigkeiten für den erwünschten Klassenaufstieg erlernt haben und deshalb durch die Prüfung fallen.

 

Soundtrack: Zum Soundtrack des Spieles lässt sich sagen, dass auch hier wieder eine gute Arbeit geleistet wurde. Komponiert wurde sie von Yuka Tsujiyoko, der schon bei den anderen Teilen mitgewirkt hat. Vor allem der Main Soundtrack des Spiels namens „Fodlan Winds“, das während des Kampfes gespielt wird, hat mir sehr gut gefallen.

Grafik: Die Grafik hat mir persönlich gut gefallen. Bei den Kämpfen wurde die Vogelperspektive angewendet, um so einen guten Überblick über das Spielfeld zu ermöglichen. Man muss jedoch auch hier wieder bedenken, dass es sich bei „Fire Emblem“ um ein Switch Spiel handelt, deshalb kann die Grafik nicht mit der des Computers mithalten.

Fazit: Empfehlen kann ich jedem Fan von Strategiespielen und einem spannenden Kampfsystem dieses Spiel einmal auszuprobieren. Sehr schön finde ich an dem Spiel auch, dass es einen hohen Wiederspielwert bietet. Dies liegt daran, dass dem Spieler die verschiedenen Geschichten der Häuser nur durch nochmaliges Spielen, als Leiter eines anderen Hauses, deutlich wird. Außerdem gefällt es mir auch gut, dass der Spieler Schüler aus anderen Häusern abwerben kann, so dass diese dann zum eigenen Haus gehören.

Ob die Häuser auf Unterstützung warten, sieht man hier.

Gaming-Scout: Sophie

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