Frühlingszeit – Lesezeit

„Frankissstein – eine Liebesgeschichte“ von Jeanette Winterson

„Frankenstein“ am Théâtre du Trident in Québec (2013)
By Deckard97 – Own work, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=24599413

Genfer See, 1816: Mary Shelley schreibt in einem verregneten Sommer ihren „Frankenstein“. Großbritannien heute: zwischen dem jungen transgender Arzt Ry Shelley und Victor Stein, einem renommierten Experten für künstliche Intelligenz, entspinnt sich eine Liebesgeschichte. Die Journalistin Polly nähert sich Victor: Wer ist dieser Mann? Was hat es mit seinem geheimen Labor auf sich?

Jeanette Winterson hat die Geschichte Frankensteins nicht einfach nur in die Gegenwart verlegt, sondern beide Erzählstränge lassen die Grenzen zwischen Fiktion und Wirklichkeit, zwischen menschlicher und künstlicher Intelligenz verschwinden. Oft ist die Autorin sprunghaft zwischen den Zeiten unterwegs, aber auch der Humor kommt nicht zu kurz.

Dieser Roman ist eine Einladung, zwei Klassiker neu zu lesen. Natürlich Mary Shelleys „Frankenstein“ – und Jeanette Wintersons Debüt von 1985 „Orangen sind nicht die einzige Frucht“ über die junge Jeanette, die als Kind bei evangelikalen Adoptiveltern aufwächst.

Susanne Weber

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