Herbstzeit – Lesezeit

„Das Glück meiner Mutter“ von Thommie Bayer

Phillip Dorn, ein in Nürnberg lebender Drehbuchautor, hat nach Monaten harter Arbeit Ferien verdient. Zuvor ist eine langjährige Liebesbeziehung zerbrochen, nun kauft er sich ein neues, schickes Auto und macht sich auf den Weg Richtung Italien. Dabei erinnert er sich an viele Reisen, die er mit seiner verstorbenen Mutter dorthin unternommen hat. Diese Mutter war eine aufsehenerregende Schönheit, von deren Glanz auch der Sohn profitierte. Als er 13 Jahre alt ist, fragt sie ihn, ob er mit ihr nach Italien ziehen würde, sie habe dort jemanden kennengelernt. Aber Phillip war gerade zum ersten Mal verliebt und hatte eine Band gegründet. Er wollte nicht, seine Mutter verzichtete.

In der Gegenwart mietet er ein Ferienhaus in der Toskana und begegnet dort seiner Nachbarin Livia. Dass ein Zufall in ihrer Geschichte eine große Rolle spielt, lässt den Drehbuchautor nachdenklich werden: „…dass es solche Zufälle nicht gibt. In Büchern sind sie absolut verboten, in Filmen, zumindest wenn sie komisch sind, beliebt, aber im wirklichen Leben kommen nicht genau die beiden Menschen zusammen, die aus ihrer Kindheit noch eine Rechnung miteinander offen haben.“

Thommie Bayer erzählt sehr liebenswürdig und mit Heiterkeit, seine Romane haben zu Recht auch in der Stadtbücherei Bochum eine große Leserschaft.

Susanne Weber

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