#13 – Gespräch mit Silke

Hallo meine lieben Freunde,

herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von Herrn Erdmann, der rasende Reporter. Heute habe ich wieder eine meiner Kolleginnen zu Gast.

Herr Erdmann: Schön, dass Du da bist!

Silke: Hallo Herr Erdmann. Es freut mich Dich wiederzusehen. Wir waren ja schon mehrmals zusammen auf Reisen.

Herr Erdmann: Ja, da kann ich mich noch sehr gut daran erinnern. Wir waren unter anderem zusammen auf Helgoland und auch im Harz. Das war echt toll.

Silke: Ja, das stimmt.

Herr Erdmann: Doch stell Dich nun unseren Lesern einmal kurz vor.

Silke: Also, mein Name ist Silke und ich arbeite jetzt seit 31 Jahren bei der Stadtbücherei.

Herr Erdmann: Das ist wirklich schon eine sehr lange Zeit. Und was sind Deine Aufgaben hier?

Silke: Ich kümmere mich um die Zielgruppe Senioren. Das heißt, ich packe Medienboxen, die von uns in die Senioreneinrichtungen geliefert werden.

Herr Erdmann: Medienboxen? So wie die, die von den Kollegen der Kinderbücherei für die Kindergärten zusammengestellt werden?

Silke: Ja, vom Prinzip ist das ähnlich. Die Senioreneinrichtungen bestellen per E-Mail (buechereikuriersenioren@bochum.de) zum Beispiel Vorlesebücher, Spielfilme und Spiele. Oder auch Bücher und Medien zu bestimmten Themen wie Garten, Haustiere, Bauernhof, Geschichte des Ruhrgebiets und einiges mehr. In diesen Fällen stelle ich aus unserem kompletten Büchereibestand Boxen ganz individuell zusammen.

Herr Erdmann: Das kling wirklich klasse. Doch sag mal Silke, Du hast vorhin auch Spiele erwähnt! Was für Spiele sind das denn? Konsolen- und Computerspiele? Ballspiele? Glücksspiele? Oder Brett- und Gesellschaftsspiele, wie zum Beispiel Memory?

Silke: Es gibt ganz spezielle Spiele für Senioren. Da gibt es Brettspiele mit extra großen Würfeln und Spielfiguren, verschiedene Memoryspiele und Quiz und Ratespiele zum Erinnern. Und es gibt besondere Spiele für Menschen mit Demenz.

Herr Erdmann: Aha. Was kann ich mir denn darunter vorstellen. Wieweit unterscheiden diese Spiele sich denn von den „normalen“?

Silke: Bei den Spielen für Demente werden gezielt die Sinne angesprochen, also das Sehen, Hören, Riechen und Fühlen. Ich gebe mal ein paar Beispiele: Es gibt da ein Spiel mit getrockneten Kräutern, bei dem die Spieler anhand des Geruchs die Namen der Pflanzen erraten sollen. Dann haben wir Spiele mit Alltagsgegenständen, wenn die Spieler die Dinge berühren regt das die Erinnerungen an. Oder ein schönes Spiel mit Schlagerstars der 60er und 70er Jahre, bei dem man Mitsingen kann. 

Herr Erdmann: Wow, so was Tolles haben wir? Wie alt muss man denn sein, damit ich das auch mal spielen darf?

Silke: Du kannst die Spiele jetzt schon spielen. Dafür gibt es keine Altersbeschränkung.

Herr Erdmann: Juchhu.

Silke: Ich würde Dir gerne auch noch die SingLiesel-Bücher zeigen.

Herr Erdmann: Was ist das?

Silke: Das sind singende Bücher, die bekannte Lieder ganz langsam vorsingen. Man kann dabei nicht widerstehen mitzusingen.

Herr Erdmann: Das erinnert mich ein wenig an die Tiptoi-Bücher aus der Kinderbücherei.

Silke: Ja, das ist ein guter Vergleich. Wir können ja mal etwas aus einem der SingLiesel-Bücher zusammen singen.

Herr Erdmann: Au ja. Wir sind ja gleich am Ende des Interviews, ich habe nur noch ein paar Fragen! Danach können wir zusammen singen!

Silke: Gerne

Herr Erdmann: Ich, bzw. meine Leser würden gerne wissen, was du gerne liest.

Silke: Ich lese gerne englische Krimis wie zum Beispiel von Ann Granger oder Sachbücher über Geschichte.

Herr Erdmann: Und meine letzte Frage: Gibt es sonst noch etwas, das Du uns gerne erzählen möchtest?

Silke: Ich freue mich schon darauf, mit den Senioren wieder Veranstaltungen machen zu können. Und ganz Besonders auf die Spielnachmittage in den Einrichtungen.

Herr Erdmann: Oh! Spielt Ihr dann auch die Spiele, von denen du mir erzählt hast?

Silke: Ja genau.

Herr Erdmann: Da will ich auf jeden Fall mit!

Silke: Ja klar. Ich freue mich schon darauf.

Das war wieder einmal ein sehr aufschlussreiches und interessantes Gespräch. Es ist wirklich toll, was wir alles für schöne Sachen für Senioren haben.

Silke und ich haben zum Schluss noch aus einem SingLiesel-Buch „Komm lieber Mai und mache“ gesungen. Das hat wirklich Spaß gemacht.

Ich hoffe, ihr hattet alle Spaß beim Lesen. Bis zum nächsten Mal und bleibt gesund!

Euer Herr Erdmann

J.K.

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