Spielerei digital: Trials of Mana

(c) Screenshot der Verfasserin

Dieses Remake des Super Nintendo Klassikers „Trials of mana“ das 1995 erschien, hat mir persönlich gut gefallen. Es besticht vor allem durch die Option den Soundtrack zwischen Original und Remake wechseln zu können und durch einen hohen Wiederspielwert. Jedoch greife ich hier vor, lasst uns also erst einmal bei den grundlegenden Daten bleiben. Das Originalspiel „Trials of mana“ erschien nur in Japan. Nun wurde dieser Release in Deutschland am 24.04.2020 für Switch, Computer, Handy und PS4 nachgeholt. In diesem Action – Rollenspiel, das von Square Enix entwickelt wurde, ist es unsere Aufgabe, den Manabaum zu retten, der für das Gleichgewicht der Welt essenziell wichtig ist. Dieser droht nun aber zu verwelken, wodurch die Energiequelle der Welt verloren gehen könnte. Für einen Spieldurchlauf habe ich 30 Stunden gebraucht. Dies ist jedoch nur die Geschichte einer Person, da es sechs Personen mit eigener Story gibt, lässt sich die Spielzeit natürlich auch verlängern. „Trials of mana“ lässt sich leider nur allein spielen. Ein im Original noch vorhandener Koop Modus wurde nicht in dieses Remake integriert, obwohl es gut zum Spiel gepasst hätte. 

Charaktere: Zu Beginn des Spiels wird uns die Wahl zwischen sechs Charakteren gelassen, jeder ist mit einer eigenen Story ausgestattet. Jedoch wählen wir nun nicht nur den Hauptcharakter, sondern auch die beiden Teammitglieder. Die Geschichten dieser drei Charaktere werden näher beleuchtet werden, während die nicht gewählten Drei nur eine Nebenrolle spielen werden. Manchmal bleiben uns sogar ganze Areale im Spiel verschlossen, wenn wir den relevanten Charakter nicht in unserem Team haben. Je zwei Charaktere teilen sich einen Antagonisten. Wenn alle Antagonisten bekämpft werden wollen, muss der Spieler also einen anderen Hauptcharakter wählen. Hierdurch entsteht ein hoher Wiederspielwert. Die sechs Charaktere sind die folgenden: Der Krieger Durant aus Valsena, dem Königreich der Ebenen.  Die Magierin Angela, Prinzessin des Magierkönigreichs Altena. Der Tank

Kevin, Prinz der ferolischen Tiermenschen. Die Heilerin Charlotte, die Enkelin von Wendels

Priester des Lichts. Der Dieb Adlerauge, aus der Wüstenfestung von Nevarl, der Heimat einer Gilde edler Diebe. Und die Allrounderin Resi, die junge Prinzessin des Gebirgskönigreichs Laurent und Kapitänin der bekannten Amazonaswache.

Gameplay: Beginnen wir mit dem Schwierigkeitsgrad. „Trials of mana“ lässt sich auf vier verschiedenen Schwierigkeiten spielen: Anfänger, leicht, normal und schwer. Auf normal ist das Spiel sehr machbar, fast sogar ein wenig zu einfach. Auf dem Schwierigkeitsgrad schwer wird dem Spieler jedoch eine gute Herausforderung geboten. Schade ist es, dass die Nicht – Spieler- Charaktere (NPCS) keine Nebenquests liefern und es sich generell nicht wirklich lohnt mit ihnen zu reden. Es ist außerdem schade, dass sich die Locations der Welt häufig ähneln, jedoch stechen manche sehr positiv heraus. So hat mir das Geisterschiff sehr gut gefallen. Gut gefallen haben mir auch die Bosse des Spiels, die alle mit verschiedenen Kampftaktiken aufwarten und durchaus kreativ gestaltet wurden. Apropos Kämpfe, diese sind in diesem RPG sehr gut gelungen. Macht es doch Spaß die Gegner mit gekonnten Schlag-, Tritt- oder Magieangriffen auszuschalten. Mit den Schultertasten lassen sich außerdem die charakterspezifischen Spezialangriffe ausführen. Bei den Kämpfen gilt es die Trefferpunkte (Lebenspunkte) der Charaktere über null zu halten und dabei die Magiepunkte im Auge zu behalten. Sinken diese nämlich auf null lassen sich keine Spezialangriffe mehr ausführen.

Was das Kampfsystem sehr dynamisch macht, ist die Möglichkeit immer zwischen den drei Teammitgliedern zu wechseln. Etwas hinderlich ist es jedoch, dass sich die Kamera nicht mitdreht, sondern der Spieler dies übernehmen muss. Dies ist während des Kampfes leider etwas störend. Rollenspieltypisch lassen sich die Charaktere leveln und können dann in neue Klassen wechseln. 

Jeder Charakter hat eine Licht- oder Schattenversion. Je nachdem für welche sich entschieden wird, werden neue Angriffe und Statuswertverbesserungen erlangt. Außerdem können mit jedem Levelup Punkte auf Glück, Verteidigung, Angriff oder Magie verteilt werden. Viel zu sammeln, gibt es in „Trials of mana“auch, so lassen sich in jedem Areal Truhen mit Items finden. Außerdem gilt es den süßen Kaktusfratzen zu finden und sich dadurch mit Stempeln belohnen zu lassen. Diese lassen sich für mehr oder weniger nützliche Boni eintauschen. 

Grafik: Die bunte Comicgrafik macht sich auf der Switch gut. Die anderen Plattformen habe ich nicht ausprobiert, jedoch habe ich mir sagen lassen, dass das Spiel gerade auf der PS4 und auf dem Computer sehr gut ist. Jedoch ist die Grafik nicht das Hauptargument dafür, das Spiel einmal auszuprobieren. Man sollte kein „Horizon Zero Dawn“ erwarten.

Soundtrack: Der Soundtrack hat mir sehr gut gefallen. Vor allem die Option zwischen Originalfassung und Remake zu wechseln, empfinde ich als eine ziemlich gute Idee. Der Verfasser der Musik ist Hiroki Kikuta, der außerdem am, im Jahr 2012 erschienenen Kampfspiel „Soul Calibur 5“, mitkomponierte. Beide Sprachausgaben, sowohl die englische als auch die japanische sind gut vertont. Obwohl natürlich, wie doch so oft, die japanische Version besser ist, da diese emotionaler eingesprochen wurde. 

Fazit: Zusammenfassend lässt sich sagen, dass mir „Trials of mana“ viel Spaß gemacht hat. Dies lag vor allem an den Kämpfen (gerade die Bosse waren sehr gut gestaltet) und am hohen

Wiederspielwert: Manche der Geschichten der Charaktere waren sehr emotional und haben mich berührt. Nicht so gut gelungen war der Mangel an Nebenquests und die Tatsache, dass sich manche Areale doch sehr geähnelt haben. Trotzdem lege ich euch dieses Spiel ans Herz. Mir hat es auf jeden Fall gefallen. 

Wer den MAnabaum retten will, kann das Spiel in der Zentralbücherei für die Playstation 4 ausleihen.

Gaming-Scout: Sophie

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